Montag, 4. Januar 2016
Noch nicht radikal
Tag 4: 04 Januar 2016

Heute stellte ich mir bei meinem "Ausmiste-Moment" die Frage:
Wie radikal, möchte ich mich bzw. mein Hab und Gut denn verkleinern?

Meine erste Vision war es, sofort sehr radikal vorzugehen, doch nun bei der ersten Ecke, die mein Schreibtisch-Kram beinhaltet, merke ich doch mein zögern. Das Geodreieck?- Wirklich? Aber wann habe ich es das letzte Mal genutzt?

Da aber heute Montag ist und wieder alles ganz normal vor sich hinrennt, habe ich auch nicht die Zeit gehabt, lange nachzudenken. Also kurzum: Die erste Runde durch die Wohnung wird noch nicht radikal, sondern es darf gehen, was klar gehen muss. Für alles andere muss ich mir Gedanken machen, wann ich mir wie Zeit nehme, dass ich mir später Zeit sparen kann.

Heute fand ich in der kleinen Kiste, diese Dinge, die "Tschüss" sagten:

Armband für Armbanduhr
Haarspange
Schlüsselring
Ein Radiergummi



Sonntag, 3. Januar 2016
Die Tage füllen sich
Tag 3: 03. Januar 2016

Heute habe ich nach 2 Tagen der Muse begonnen mich wieder meinem Alltag zu widmen.

Meine Termine sind nun fein säuberlich im Kalender eingetragen und ich sehe dem kleinen Wahnsin der sich schon wieder anbahnt noch entspannt ins Gesicht.

Vielleicht ist es gut die Dinge im Hier und Jetzt zu betrachten.
Alles nach und nach abarbeiten, immer zu seiner Zeit.
Mal sehen wie ich dies schaffe.

Heute ist mir mein ater Geldbeutel in die Hände gefallen.
Nun die Frage "Brauche ich dich noch?" Ja? oder doch nicht?
Entscheidung: nein, ich verschenke dich! Da, wenn ich einen bräuchte, kann ich mir schnell wieder einen neuen besorgen und er liegt nun bestimmt 2 Jahre hier herum.

Zusätzlich gehen:
eine alte Sparkassenkarte (ja ich weis - ist sowiso Müll- dennoch!) und noch ein altes Handy!



Samstag, 2. Januar 2016
Ausmisten mit System
Tag 2: 02.Januar 2016

Ja es muss raus- vieles aber was, und wie?

Als ich den Entschluss gefasst hab, dass ich mich 2016 von vielen Dingen trennen werde, konnte ich es kaum erwarten dass es los geht.
Und was geschah gestern? Bei der ersten Sache wusste ich nicht wo anfangen - Planlos lief ich durch die Wohnung, begleitet von der Frage was ist mein erster Gegenstand in diesem jungen Jahr?

Ich öffnete mein Badezimmerschränkchen, griff in die Plastiktüte und als erstes kam die Nagelfeile – eine mit vier verschiedenen Oberflächen – zum Vorschein.

Kurz hüpfte das kleine „Das könnte ich doch wieder nutzen“-Monster in meinen Kopf. Ich erschrak wie schnell das Monster aufkam, es ist ja nicht das erste Mal, dass ich ausmiste.

Regel 1: Kein Gespräch mit diesem kleinen Monster.

Ich zerbrach die alte Feile und schmiss sie in den Müll.
Der Besuch des kleinen Monsters ließ mich erinnerte, dass das Loslassen nicht zu einem unnötigen Kraftakt werden darf. Es muss effektiv sein – also was braucht die strukturierte LoLa? -Ein System.

Mein System:
Ich überlege mir einen Weg durch meine Wohnung:
Mein Zimmer – Flur – Küche – Badezimmer
Jedes Zimmer wird im Uhrzeigersinn abgearbeitet, beginnend von der Türe.

Regel 2: Alles was ich zum Ausscheiden aus meinem Leben verdammt habe, muss innerhalb dieser Woche weg sein.

Das heißt, alles was Sonntag noch nicht wirklich physisch mein Leben verlassen hat wird weggeworfen.
Natürlich versuche ich, das alles was noch brauchbar ist, eine zweite (oder dritte) Chance bei einem anderen netten Menschen bekommt. Aber wenn sich keiner findet….

Also los geht es –> heute geht:
Mein altes Handy + Ladekabel