Samstag, 2. Januar 2016
Ausmisten mit System
Tag 2: 02.Januar 2016

Ja es muss raus- vieles aber was, und wie?

Als ich den Entschluss gefasst hab, dass ich mich 2016 von vielen Dingen trennen werde, konnte ich es kaum erwarten dass es los geht.
Und was geschah gestern? Bei der ersten Sache wusste ich nicht wo anfangen - Planlos lief ich durch die Wohnung, begleitet von der Frage was ist mein erster Gegenstand in diesem jungen Jahr?

Ich öffnete mein Badezimmerschränkchen, griff in die Plastiktüte und als erstes kam die Nagelfeile – eine mit vier verschiedenen Oberflächen – zum Vorschein.

Kurz hüpfte das kleine „Das könnte ich doch wieder nutzen“-Monster in meinen Kopf. Ich erschrak wie schnell das Monster aufkam, es ist ja nicht das erste Mal, dass ich ausmiste.

Regel 1: Kein Gespräch mit diesem kleinen Monster.

Ich zerbrach die alte Feile und schmiss sie in den Müll.
Der Besuch des kleinen Monsters ließ mich erinnerte, dass das Loslassen nicht zu einem unnötigen Kraftakt werden darf. Es muss effektiv sein – also was braucht die strukturierte LoLa? -Ein System.

Mein System:
Ich überlege mir einen Weg durch meine Wohnung:
Mein Zimmer – Flur – Küche – Badezimmer
Jedes Zimmer wird im Uhrzeigersinn abgearbeitet, beginnend von der Türe.

Regel 2: Alles was ich zum Ausscheiden aus meinem Leben verdammt habe, muss innerhalb dieser Woche weg sein.

Das heißt, alles was Sonntag noch nicht wirklich physisch mein Leben verlassen hat wird weggeworfen.
Natürlich versuche ich, das alles was noch brauchbar ist, eine zweite (oder dritte) Chance bei einem anderen netten Menschen bekommt. Aber wenn sich keiner findet….

Also los geht es –> heute geht:
Mein altes Handy + Ladekabel