Freitag, 1. Januar 2016
01. Januar- das Jahr beginnt...
... und somit mein Jahr des Loslassens



Tag 1:

Hallo, schön dass du auf diesen Blog gestoßen bist. Heute ist der 01. Januar 2016 und somit beginnt für mich ein Jahr des Loslassen. Wenn du mich dabei begleiten möchtest bist zu herzlich willkommen.

Was heißt das „ein Jahr des Loslassens“?
Ich habe zu viel, zu viel von so gut wie allem. Zuviel Dinge, zu viel Essen, zu viele E-mails, zu viele Nachrichten im Allgemeinen, zu viele Jobs (3-4, je nachdem wie man es sieht), zu viele Projekte, vielleicht sogar zu viele Interessen. Nur eins habe ich nicht:

Zu viel Zeit!

All die oben genannten Dinge rauben mir diese Zeit.
„Leben ohne Pause“ eine kleine Kurzdokumentation, die letztes Jahr im ARD ausgestrahlt wurde, beschreibt mein Leben ziemlich gut. Ich bin fast immer auf Achse, hüpfe von einem Hobby zum nächsten Job, zum kurzen Kaffee und dann weiter zum Nachtdienst. Und das voller Glücksgefühle. Ein High, Dopaminausschüttung pur, von meinem Leben, indem ja ach soviel passiert. Immer bis.. ja bis mein Körper sich eine Auszeit nimmt. Meist in Form einer heftigen Migräneattacke, bei der ich kaum noch aufstehen kann, da sich ein scharfes Messer wieder und wieder bei der kleinsten Bewegung in meine Schläfen bohrt.

Die Lösung für mich -> raus mit allem aus meinem Leben was nicht notwendig ist und mich nicht glücklich macht.
Mein Weg? 365 Tage an denen jeden Tag ein Ding mehr geht als am Tag zuvor.

Also heute 1 – morgen gehen 2 Dinge – und übermorgen 3!

Dinge können alles sein, ganz pragmatisch der Schrott der sich so in einer Wohnung ansammelt, schlechte Gewohnheiten, Kontakte auf die man schon lange gerne verzichten würde, vermutlich wird auch ein Job gehen, wenn nicht sogar 2. Ich (oder wir?) werden sehen. Auch die Ladenhüter der Küche, die irgendwann mal verbraucht werden sollen gehören hierzu.

Es ist ein Selbstexperiment, wohin es führt und ob es wirklich so viele Dinge in meinem Leben gibt die, ausgemistet gehören, werde ich sehen.

Wichtig ist für mich zu beginnen.Und das tue ich JETZT:

Was wird mich heute verlassen?

Eine Nagelfeile - ganz unspektakulär!